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Eine Scheune zum Toben und Schlafen

„Hedwigsruh“ in der Nähe von Stadum gehört zu Schleswig-Holsteins Top-Heuherbergen.

Landfrau Gisela Clausen-Hansen hat sich damit auf ihrem idyllischen Hof einen Traum erfüllt.


Die Idee, eine Heuherberge auf die Beine zu stellen, reifte lange in Gisela Clausen-Hansen. Die Voraussetzungen dafür standen eigentlich bestens, lebte sie doch zusammen mit Ehemann Volker auf dem wunderschönen landwirtschaftlichen Anwesen „Hedwigsruh“, unweit von Stadum. Platz war also reichlich vorhanden, und das alles in wunderschöner Natur, umgeben von Bäumen und Koppeln. Zuerst galt es aber, Volker zu überzeugen, denn eigentlich hatten die Clausen-Hansens nur wenige Jahre zuvor ihrem Leben eine deutliche Wendung gegeben, wollten mehr Ruhe haben, vor allem aber Muße, sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen.

Hedwigsruh“ war nämlich einst ein veritabler landwirtschaftlicher Betrieb, auf dem die Beiden sich der Milcherzeugung verschrieben hatten. „Wir hatten viele Milchkühe und daher so gut wie keine Freizeit oder gar Urlaub“, erzählt Volker Clausen-Hansen. Da es darüber hinaus auch an einem Hofnachfolger fehlte, entschlossen sie sich, die Milchkühe abzugeben, um künftig angestellt - sie als Köchin und er bei einem landwirtschaftlichen Lohnbetrieb - zu arbeiten. „Aber das ging nicht lange gut, wenn man Jahrzehnte selbstständig war und eigene Entscheidungen treffen konnte, dann taugt man nicht mehr richtig zum Angestellten“, erinnert sich Gisela. Gar nichts mehr zu tun wäre für die Beiden aber auch nichts gewesen, denn, „das Leben muss ja einen Inhalt haben.“

Volker und Gisela Clausen-Hansen halten für ihre jungen Besucher auch kleine Traktoren bereit.

Foto: Henze

Hof-Café lockt viele Gäste an

Und so wurde also der Plan in Angriff genommen, aus „Hedwigsruh“ eine Heuherberge zu machen. Bereits im Mai 2002 konnte die eröffnet werden und gehört jetzt wegen ihrer exzellenten Ausstattung zu den Top-Heuherbergen in Schleswig-Holstein. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung wurde zusätzlich auch das Hof-Café eingerichtet, das inzwischen sogar Gäste aus Dänemark und dem Hamburger Raum anlockt. „Unser Café ist bis auf wenige Ausnahmen, am 27. Juni haben wir beispielsweise wegen einer Familienfeier geschlossen, jeden Sonntag geöffnet.“

Die Heuherberge „Hedwigsruh“ wird vor allem von Kinder- und Jugendgruppen angesteuert. Und das erklärt sich auch ziemlich einfach, denn das Herzstück der Anlage ist eine riesige Doppelscheune, die zur „Spielwelt im Stroh“ umgestaltet worden ist. Da gilt es, in Höhlen zu kriechen oder Strohberge zu erklimmen, oder man liefert sich fröhliche Rennen auf Tret-Radladern oder -schleppern. Aber auch das schöne Hofgelände mit vielen Tieren und schöner Natur lockt. „Obwohl wir nicht an einem der klassischen Radwege liegen, kehren auch immer mehr Radtouristen bei uns ein“, freuen sich Gisela und Volker Clausen-Hansen.

Quelle: Schlewig Holsteinischer Zeitungsverlag „Land.Leben.Zunkunft“ vom 26.06.2010 / Wolfgang Henze


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